Auf der Bahnfahrt nach Lübeck entdeckte ich unweit der Gleise eine interessante Kirche: sie war aus Feldsteinen gebaut und hatte einen runden Turm. Am Tag darauf machten wir uns mit dem Auto auf die Suche nach dieser Kirche. Relativ problemlos ließ sie sich als die Ratekauer Feldsteinkirche von 1156 identifizieren. Die Kirche war verschlossen, doch das Gemeindebüro noch besetzt. Die netten Damen gaben uns auf Nachfrage den Schlüssel, sodass wir uns die Kirche auch von innen ansehen konnten. Vielen Dank dafür!
Die Kirche ist innen sehr schlicht, aber schön. Sie befindet sich jedoch in einem beklagenswert schlechten Zustand und die Restaurierung ist inzwischen angelaufen. Ein paar schöne Motive gab es, sodass ich dort die zweite Urlaubs-Challenge gemacht habe.

1. Objekt: Ein dickes, altes Buch mit Geburts- und Todesdaten der Kriegstoten in einer Nische der Kirche.

2. Objekt: Der bemalte Bogen zwischen Chor (links) und Langhaus (rechts).

3. Objekt: Ein Schnappschuss durch eine offen stehende Tür der Orgel.
Mehr Fotos, auch aus Ratekau, folgen noch.

Kirchen finde ich auch immer wieder faszinierend zum fotografieren. Dort gibt es immer so viele Kleinigkeiten zu entdecken.
Wir haben innerhalb von zwei Wochen zwanzig Kirchen gesehen, viele davon sowohl von innen als auch von außen. Eine schöner als die andere! Darin bin ich leider öfters an die Grenzen meiner Kamera gestoßen…